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Mittwoch, 24. Oktober 2012

Finale Spezifikationen von Nvidias Tesla K20 mit GK110-GPU enthüllt


Die GK110-GPU der Tesla K20 besteht aus 2496 Kernen. Theoretisch ist das Design für bis zu 2880 Kerne ausgelegt. Vergrößern
Bild: NV/c't Der Rechenbeschleuniger Tesla K20 wurde erstmals auf der GPU Technology Conference im Mai 2012 angekündigt und wird seitdem besonders von der Wissenschaft heiß erwartet. Auf der Rechenkarte sitzt Nvidias bis dato komplexeste Kepler-GPU GK110, die mit neuen Funktionen wie Dynamic Parallelism und Hyper-Q aufwartet, deutlich mehr Ausführungseinheiten mitbringt und besonders hohe Double-Precision-Performance verspricht. Sie besteht aus 7,1 Milliarden Transistoren. Nvidia gibt sich bezüglich der Spezifikationen sehr zugeknöpft. Wir konnten aber weitere technische Daten der Karte über einen Händler in Erfahrung bringen.

So bietet die Webseite CADnetwork die Tesla K20 als optionale Komponente für den GPU-Rackserver ProViz G13 an. Sie kostet 2950 Euro und beherbergt 5 GByte ECC-geschützten GDDR5-Speicher. Nvidia setzt bei der GK110-GPU auf eine Ausführung mit 13 SMX-Clustern mit jeweils 192 Rechenkernen, also insgesamt 2496 Stück. Diese laufen mit 705 MHz und erreichen somit eine theoretische Rechenleistung von 3,52 Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde (TFlops) bei einfacher und 1,17 TFlops bei doppelter Genauigkeit. CADnetworks' Geschäftsführer Enrico Reil erklärte uns außerdem telefonisch, dass die Transferrate bei 200 GByte/s liege. Damit fällt sie geringer aus als erwartet. Als maximale Leistungsaufnahme gibt Nvidia laut Reil 225 Watt an. Reil unterstrich im Gespräch, dass alle Daten direkt von Nvidia kommen und auch schriftlich vorliegen.


Die Tesla K20 gibt es als passiv und aktiv gekühlte Ausführung. Vergrößern
Bild: Nvidia/c't Die "Massenproduktion" der Tesla K20 starte demnach Anfang November, 4 bis 5 Wochen später sei daher mit breiter Verfügbarkeit zu rechnen. CADnetwork rechnet aber schon mit einer geringen Verfügbarkeit ab Mitte November. Erste Exemplare laufen bereits im Oak Ridge National Laboratory. Das US-amerikanische Rechenzentrum will seinen Titan-Supercomputer bis Ende 2013 mit insgesamt 14.592 K20-Rechenkarten ausstatten.

Von der Tesla K20 wird es zwei Ausführungen geben: eine mit aktiver Kühlung für Workstations und Desktops und ein passives Modell für Serversysteme. CADnetworks stattet den GPU-Supercomputer ProViz W60 mit den aktiven Tesla-K20-Karten aus, die passiven Karten werden in den Servern G13, G26 und R40 verbaut. Um die neuen Funktionen der Tesla K20 nutzen zu können, ist die kürzlich veröffentlichte CUDA-Schnittstelle in Version 5.0 erforderlich. Im kommenden Jahr soll der GK110-Grafikchip auch auf GeForce-Grafikkarten landen. Gerüchten zufolge soll es frühestens im März 2013 soweit sein – dann findet zufälligerweise auch Nvidias nächste GPU Technology Conference in San Jose statt.

Dynamic Parallelism, Hyper-Q, GPUDirect mit RDMApassiv (Server), aktiv (Workstations, Desktops)(mfi)


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Donnerstag, 10. Mai 2012

Open Compute Project: Mehr Spezifikationen für effiziente Rechenzentren


AMD Roadrunner: Opteron-Serverboard für das Open Compute Project Vergrößern
Bild: Open Compute Project Nach einiger Vorarbeit hatte Facebook im vergangenen Jahr das Open Compute Project ins Leben gerufen: Der Internet-Dienstleister erarbeitet und pflegt – zunächst vorwiegend in Eigenregie, nun stärker in Kooperation mit Zulieferern – Spezifikationen für besonders effiziente und preiswerte Bauteile für Rechenzentren. Von der Öffnung der Spezifikationen erhofft sich Facebook mehr Hardware-Auswahl und wachsende Konkurrenz unter den Anbietern, sodass die Systeme im Lauf der Zeit billiger und besser werden.

Um Stromversorgung, Energieverteilung, Kühlung, Wartbarkeit, Zuverlässigkeit und Kosten zu optimieren, weicht das Open Compute Project deutlich vom etablierten 19-Zoll-Formfaktor für Rack-Server ab. Andererseits geht es aber auch um offene, flexible Lösungen, anders als bei den auf hohe Packungsdichten und automatisierbare Fernwartung ausgelegten Blade-Konzepten verschiedener Hersteller oder deren ebenfalls zueinander inkompatiblen Hardware-Lösungen für Cloud-Rechenzentren, also etwa von IBM (iDataPlex), Dell (PowerEdge C), Fujitsu oder HP (ProLiant SL).


Ein "Power Shelf" versorgt über 12-Volt-Kupferschienen mehrere Server Vergrößern
Bild: Open Compute Project Das Rack-Format des Open Compute Project ist mit 23,6 Zoll (60 Zentimeter) breiter als 19 Zoll, was besser zum üblichen Fußbodenraster in Rechenzentren passen soll. Außerdem lassen sich so leichter bis zu drei Mainboards nebeneinander unterrbringen. Das innere Rack-Raster erlaubt auch halbe Höheneinheiten (Open Units, OUs), von denen eine ganze 4,8 Zentimeter misst – der 19-Zoll-Formfaktor rechnet mit 1,75 Zoll (circa 4,4 Zentimeter). Ein OCP-Schrank kann bis zu 2,41 Meter hoch sein (95 Zoll) und 48 OU Einbauplatz bieten. Mit 33 bis 48 Zoll baut er auch tiefer als gängige 19-Zoll-Racks, was Vorzüge in Bezug auf Raumnutzung, Verkabelung und Belüftung bringen soll.

Neu ist eine direkte 12-Volt-Speisung (12,5 Volt nominell) der einzelnen Serverboards durch zentrale Spannungswandler (Power Shelfs) in den Racks, die bis zu drei Kupferschienenpaare (Power Bars) mit maximal 4,2 Kilowatt speisen. Die 12-Volt-Wandler sollen wiederum durch lokale Akkus gegen Stromausfälle gesichert werden oder können mit einer zentralen 48-Volt-Gleichspannungsanlage verbunden sein – 48 VDC ist ein jahrelang etablierter Standard etwa auch bei Telco-Servern. Ob die Speisung im Normalbetrieb aus der schon im vergangenen Jahr definierten 277-Volt-Schiene erfolgt, ist in der Spezifikation des Open Rack Charter nicht erläutert. Das OCP hat sich für die Spezifikation von Rack und Stromversorgung einen prominenten Unterstützer gesichert, nämlich Sun-Mitbegründer und Hardware-Entwickler Andreas von Bechtolsheim, der seine heutige Firma Arista Networks vertritt und Exaflops- Rechner im Blick hat.


Open Vault Storage: 2 x 15 Festplatten mit redundanter SAS-Anbindung Vergrößern
Bild: Open Compute Project Sowohl AMD als auch Intel haben anlässlich des Open Compute Summit 2012 neue Versionen ihrer OCP-Boards vorgestellt. AMD Roadrunner (AMD Motherboard Hardware v3.0) ist für zwei Opteron 6100 (Magny-Cours) oder 6200 (Interlagos/Bulldozer) gedacht. AMD empfiehlt die Hardware-Plattform aber auch für den Einsatz in Storage-Servern oder bei Finanzdienstleistern. Das OCP-Format für Serverboards spezifiziert eine Platine mit 16 Zoll × 16,5 Zoll (rund 40,7 cm × 42 cm), während gängige Serverboards die SSI-Formate EEB (Full-Size ATX) mit 12 Zoll × 13 Zoll oder SSI MEB (16 Zoll × 13 Zoll) einhalten.

Außerdem gibt es noch eine Spezifikation namens "AMD Motherboard Hardware v2.0", die ein sogenanntes Half-Size-Board mit zwei CPU-Fassungen beschreibt: Zwei Platinen nebeneinander in einem Chassis ermöglichen höhere CPU-Packungsdichte.

Intel hat erst eine Revision 0.5 einer OCP-kompatiblen LGA2011-Plattform für zwei Xeon E5-2600 fertig bekommen (Decathlete), während auch die fertige "Intel Motherboard Hardware v2.0" ein Half-Size-Board mit zwei LGA2011-Fassungen beschreibt. Nicht ganz fertig scheint auch die "Open Vault Storage Hardware V0.5", die ein Chassis für 15 Festplatten im 3,5-Zoll-Format beschreibt, die über redundante SAS-Verbindungen mit Servern gekoppelt werden.

Die "Proposed Specification For Server Remote Management Version 0.8" schließlich beschreibt Fernwartungsfunktionen, die unter anderem per IPMI nutzbar sein wollen. (ciw)


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Mittwoch, 18. April 2012

Intel: Spezifikationen der Windows-8-Tablets veröffentlicht

Apps für iPhone und iPad 60 empfehlenswerte Anwendungen, die mehr aus den Mobilgeräten herausholen

Instantfox Schnellsuche über die Adresszeile des Firefox -Browsers mit Suchkürzeln für Google, Google Maps, YouTube, Wikipedia, eBay, Amazon und andere Seiten ...

Wer wird Millionär 2011 Mobile Umsetzung des bekannten TV-Quiz "Wer wird Millionär" für iPhone, iPod touch und iPad; auch als HD-Version für iPad im iTunes Store erhältlich

MySQL (Community Server) Schlanke, nach Herstellerangaben leistungsfähige und transaktionssichere, ACID-kompatible SQL-Datenbank mit Commit-, Rollback- und Crash-Recovery- ...

Task Coach Aufgabenplaner, der zu einer Gesamtaufgabe verschiedene Einzelaufgaben erfassen kann; erinnert an ausstehende Aufgaben und erlaubt Priorisierung ...

iCal4OL Outlook -Synchronisationslösung für Google, CalDAV und CardDAV; Termindateien im iCal-Standard von Outlook im- und exportieren ...

DXF-Viewer mit Quellcode für VB.NET/Visual Studio CAD-Viewer als Quellcode zur Integration in VB.NET-Projekte; zeigt, skaliert und dreht CAD-Modelle gängiger Dateiformate in Echtzeit und ist durch ...

MyFolders Erweitert das Explorer-Kontextmenü um zusätzliche Funktionen wie unter anderem Aufrufen, Kopieren und Verschieben von Dateien über/in zuvor ...

Öffnungszeiten Mobile App zum Überprüfen von Öffnungszeiten verschiedener Geschäfte und Institutionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ...

VMwareMenuRemover Entfernt das Menü des VMware Player, dass auch im Vollbildmodus sichtbar bleibt; läuft automatisch im Hintergrund, ist aber auch manuell startbar

kenbase Zentrale Wissens- und Notizenverwaltung zum Sammeln und Speichern von Informationen aus unterschiedlichen Quellen ...

IrfanView Schneller Viewer für diverse Bildformate, spielt über Plug-ins auch andere Multimedia-Formate ab und kann unter anderem Bilder mit diversen Effekten ...

H2testw Integritätstest für Datenträger, vor allem zur Erkennung manipulierter USB-Sticks (siehe auch c't 1/08, S. 24) ...

Wing Commander Saga: The Darkest Dawn Stand-alone-Version des ursprünglich als Modifikation für Freespace 2 entwickelten 3D-Weltraum-Shooters ...

VLC media player Universeller Audio-/Video-Player für DivX, VCD, DVD, MPEG-1/2/4 und Ogg Vorbis; Streaming-Server vls ist ebenfalls verfügbar

Notepad++ Open-Source-Code-Editor für C, C++, Java, C#, XML, HTML, PHP, Javascript, ASP, VB/VBS, SQL, Objective-C, CSS, Pascal, Perl, Python, Lua, Haskell und ...

WSUS Offline Update (ehemals c't Offline Update) Skriptsammlung, die sämtliche Updates für Windows XP, Server 2003, Server 2008, Vista oder Windows 7 sowie für Office herunterlädt und daraus ...

LibreOffice-Box DVD-Image mit LibreOffice sowie Ergänzungsprogrammen; umfasst Installationspakete für Windows, DEB- und RPM-basierte GNU/Linux-Distributionen sowie ...

TrueCrypt Legt verschlüsselte Festplattenpartitionen an, die nur unter Zuhilfenahme des richtigen Passworts gelesen und beschrieben werden können ...

PuTTY SSH-, Telnet- und Rlogin-Client mit einem xterm-Terminal-Emulator, Version für Symbian-Smartphones ebenfalls verfügbar

HBCI für MS Money 99 (HBCIFM99) HBCI-Homebanking-Modul für MS Money 99 Version 2000


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