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Samstag, 12. Januar 2013

EU-Staaten wollen Steuerschlupflöcher für Internetkonzerne schließen

Bußgeldrechner Bußgeldrechner für Geschwindigkeitsüberschreitungen und zu geringen Abständen in Deutschland

ProgDVB Fernseh- und Radioempfang über DVB-PCI-Karten, für die Speicherung in verschiedenen Formaten sind kostenpflichtige Codes nötig ...

Daminion Mediendatenbank zur Verwaltung von Fotos, Videos und anderen Dokumenten; erhältlich ist neben einer Standalone- eine Serverversion, die eine ...

Data Control App Kontrolliert den über das Mobilfunknetz sowie über WLAN ein- und ausgehenden Traffic und zeigt ihn übersichtlich an ...

Puppy Linux Bootet eine Linux-Distribution direkt von CD oder USB-Stick und läuft ausschließlich im RAM, sodass keine Festplatte benötigt wird

GM - UniversalSync Synchronisiert Daten zwischen beliebig vielen Orten automatisch nach Zeitplan; unterstützt beispielsweise FTP, WebDAV, SyncML, Outlook sowie ODBC ...

W3Schools Online-Dienst mit dem sich Webtechniken erlernen lassen; liefert Informationen unter anderem zu XML, HTML, HTML5, CSS, CSS3, JaveScript, jQuery und ...

GTA 3 Für iOS und Android portierte Version des Open-World-Titels von 2001; als verratener Gangster treibt der Spieler im fiktiven Liberty City sein ...

Biller Tool zum Erstellen von Rechnungen, Lieferscheinen, Angeboten und Gutschriften; auch vom USB-Stick aus startbar

Steam Spieleplattform für den Zugriff auf über 2.000 Spiele von Action bis Indie; automatisiert Updates und erlaubt es unter anderem Spielern, Gruppen ...

IrfanView Schneller Viewer für diverse Bildformate, spielt über Plug-ins auch andere Multimedia-Formate ab und kann unter anderem Bilder mit diversen Effekten ...

H2testw Integritätstest für Datenträger, vor allem zur Erkennung manipulierter USB-Sticks (siehe auch c't 1/08, S. 24) ...

VLC media player Universeller Audio-/Video-Player für DivX, VCD, DVD, MPEG-1/2/4 und Ogg Vorbis; Streaming-Server vls ist ebenfalls verfügbar

Firefox Mächtiger Browser, unter anderem mit Popup-Blocker, Malware-Schutz, Tabbed-Browsing, Tagging, Zoom-Funktionen, eingebetteter Google-, Yahoo- und ...

Windows XP Service Pack 3 (SP3) Aktualisiert alle 32-Bit-Versionen von Windows XP von Starter bis Professional ...

WSUS Offline Update (c't Offline Update) Skriptsammlung, die sämtliche Updates für Windows XP, Server 2003, Server 2008, Vista oder Windows 7 sowie für Office herunterlädt und daraus ...

TrueCrypt Legt verschlüsselte Festplattenpartitionen an, die nur unter Zuhilfenahme des richtigen Passworts gelesen und beschrieben werden können ...

HBCI für MS Money 99 (HBCIFM99) HBCI-Homebanking-Modul für MS Money 99 Version 2000

PuTTY SSH-, Telnet- und Rlogin-Client mit einem xterm-Terminal-Emulator, Version für Symbian-Smartphones ebenfalls verfügbar

Mediathek Durchsucht und lädt Beiträge aus den Mediatheken von ARD, ZDF, 3sat, Arte und WDR


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Montag, 7. Januar 2013

Bericht: Europäische Patentbeamte wollen keinen Bonus

Patentämter und ihre Mitarbeiter hätten ein Interesse daran, möglichst viele Patente zu erteilen, denn das sichere ihre Einnahmen – so ein häufig geäußerter Vorwurf. Zumindest die Mitarbeiter des Europäischen Patentamts (EPA) in München stellen sich nun gegen dieses Vorurteil, berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer gedruckten Ausgabe von heute.

Geplant sei, so das Blatt, eine Sonderzahlung von 4000 Euro netto auf das Jahresgehalt. Die EPA-Angestellten lehnten dies jedoch aus Sorge um ihre Unabhängigkeit ab. Die SZ zitiert aus einem internen Newsletter: "Patentanträge abzulehnen ist für die Finanzen des Amtes weniger vorteilhaft, als sie zu genehmigen." Boni könnten folglich dazu verleiten, Patente zu erteilen. Im Haushaltsausschuss des EPA soll die deutsche Delegation mit einigen anderen Ländern gegen den Bonus gestimmt haben, konnte sich jedoch nicht gegen die Mehrheit durchsetzen.

Das EPA erzielte im Jahr 2011 einen Überschuss von 89 Millionen Euro, davon sollen die Mitarbeiter 27 Millionen bekommen. Der Rest fließt dem Pensionsfonds und der Reserve des EPA zu. Noch sei die Entscheidung darüber nicht endgültig, heißt es vom EPA. Der Verwaltungsrat werde im Dezember entscheiden. (ck)


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Mittwoch, 26. Dezember 2012

Piraten wollen Gesetzentwurf zum Zugriff auf Telekommunikationsdaten stoppen

Der im Oktober von der Bundesregierung beschlossene Gesetzentwurf zur Auskunft über Bestandsdaten wie Name oder Anschrift von Inhabern eines Telekommunikationsanschlusses stellt die Piraten Schleswig-Holsteins nicht zufrieden. Sie haben in dem dortigen Landtag einen Antrag gestellt, den Gesetzentwurf abzulehnen und im Bundesrat ein Veto einzulegen. Für den Piraten-Abgeordneten Patrick Breyer ist der Gesetzentwurf verfassungswidrig. "Medizinische, psychologische oder juristische Beratung, Presseinformanten, Whistleblower und politische Aktivisten brauchen anonyme Kommunikationskanäle im Netz. Die Landesregierungen müssen deshalb im Bundesrat dafür sorgen, dass Internetnutzer künftig nur noch nur mit richterlicher Genehmigung und nur zur Verfolgung erheblicher Straftaten sowie zum Schutz vor konkreten Gefahren identifiziert werden dürfen."

Breyer gehört zu jenen, die durch eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht die Neuregelung des seit 2004 geltenden Telekommunikationsgesetzes erst nötig gemacht haben. Internet-Unternehmen hatten sich seinerzeit gegen die Auflage gewandt, Überwachungsschnittstellen ohne Entschädigung auf eigene Kosten vorhalten zu müssen. Breyer hielt es für "grob unverhältnismäßig", persönliche Daten der gesamten Bevölkerung auf Vorrat zu speichern, nur weil ein Bruchteil dieser Daten einmal nützlich sein könnte. Nun fordert seine Fraktion einen Richtervorbehalt für die Identifizierung von Internet-Nutzern und eine Benachrichtigung der Betroffenen von Datenabfragen. Die Datenauslieferung müsse auf begründete Einzelfälle beschränkt werden und die geplante elektronische Auskunftsschnittstelle nicht eingeführt werden.

Im Oktober einigte sich die Regierung auf einen Entwurf, in dem unter anderem erstmals geregelt ist, dass auch dynamische IP-Adressen erfasst werden sollen. Provider dürfen die Netzkennungen den Inhabern von Internetzugängen automatisiert zuordnen und müssen die Informationen im sogenannten manuellen Auskunftsverfahren an Sicherheitsbehörden herausgeben. Die Auskunftspflicht soll auch für Daten wie PIN-Codes und Passwörter gelten, mit denen der Zugriff auf Endgeräte oder damit verknüpfte Speichereinrichtungen geschützt wird.

Provider sehen den Entwurf kritisch. Angesichts dessen, dass in das Fernmeldegeheimnis eingegriffen werde, seien nur unzureichende grundrechtssichernde Regelungen enthalten, hieß es aus der Branche. Einerseits sei die Zahl der abfragenden Stellen nicht überschaubar, andererseits gebe es keine Beschränkung auf bestimmte Delikte. So könne nach Landesrecht eine Vielzahl weiterer Behörden Auskünfte verlangen, um bei Ordnungswidrigkeiten oder zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit tätig zu werden. (anw)


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Montag, 12. November 2012

Grüne wollen Gesellschaftsvertrag fürs digitale Zeitalter entwickeln

Die Grünen haben sich viel vorgenommen für ihren 2. netzpolitischen Kongress am Samstag im Bundestag. Dort wollen sie Eckpunkte sammeln, um in einer engeren Verknüpfung von On- und Offline "die großen ökonomischen und ökologischen Probleme mit dem Netz zu lösen", wie Renate Künast erklärte. "Wir reden über einen Gesellschaftsvertrag für das digitale Zeitalter", sagte die Fraktionsvorsitzende angelehnt an den französischen Gesellschaftstheoretiker Jean-Jacques Rousseau. Im Gespräch mit Experten wie dem US-Rechtsprofessor Lawrence Lessig und der Netzgemeinde soll in insgesamt 18 Workshops zwischen 9 und 21 Uhr geklärt werden, "welche Potenziale das Internet hat".

Vieles habe sich mit der digitalen Revolution bereits verändert, etwa wie Wissen geteilt werde oder das Verhältnis der Bürger zum Staat beziehungsweise zur Wirtschaft, erklärte Künast. "Das 'Sein' eines Menschen kann auch online sein." Es müsse darum gehen, den elementaren Wandel aus dem Geist des Netzes "mit den großen Problemen zu verbinden, die in diesem Zeitalter existieren". Dazu zählte sie unter anderem die demographische Entwicklung, den Klimawandel und eine gewisse "Unruhe in der Gesellschaft".

Als "klassische Themen", in denen die Grünen selbst bereits Position bezogen hätten und die sie in den neuen Sozialkontrakt einbringen wollten, bezeichnete Künast das Urheberrecht. Die Interessen müssten dort neu ausgeglichen werden. Ein Buch in der Hand sei etwas anderes als eine Datei auf dem Computer. Ein gleicher Zugang für jedermann zu den drei besonders wichtigen Infrastrukturen Energie, Transport und Breitband sei ein weiteres Kernelement grüner Netzpolitik. Das "Feierabendproblem" mit der ständigen Erreichbarkeit gehöre genauso dazu wie die ökosoziale Frage, wie die Geräte hergestellt werden. Freiheit und Open Data rechnete Künast weiter dazu neben geschlechtsspezifischer Nutzung der Technik.

Der Schutz der Privatsphäre, der momentan aufgrund der EU-Reformpläne die netzpolitischen Diskussionen beherrscht, fehlte nicht in der Aufzählung. Künast zeigte sich überzeugt, dass "guter Datenschutz gute Märkte macht", was einen Vorteil für die europäische Wirtschaft darstelle. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) sei daher gefordert, die EU-Initiative weiterzutreiben auch zugunsten der Nutzer. Die Bundesregierung werde in Brüssel dagegen bei dem Reformvorhaben als "der absolute Bremser" angesehen.

Schwarz-Gelb habe das Thema des digitalen Wandels nicht erkannt und die Datenschutzreform werde vom Innenministerium eher boykottiert, kritisierte Konstantin von Notz, netzpolitischer Sprecher der Grünen. Zumindest für den europäischen Raum müsse hier eine einheitliche Ebene geschaffen werden, "die nach oben offen ist". Sonst könnten sich Konzerne wie Facebook weiter auf den Standpunkt stellen, dass für sie nur das schwach ausgeprägte irische Datenschutzrecht gelte.

Zu den 18 Eckpunkten für den geplanten Vertrag, von dem sich die Grünen wichtige Weichenstellungen für ihre parlamentarische Arbeit versprechen, zählt von Notz "Breitband als Teil der Daseinsvorsorge" sowie alternative Vergütungsmodelle. Die von der Fraktion bereits seit Langem ins Spiel gebrachte Kulturflatrate werde gerade erneut wissenschaftlich untersucht, berichtete von Notz. Parallel fände er es gut, wenn es nach dem Ende der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft zumindest vorübergehend einen Ausschuss gäbe, der das Thema führend im Parlament umsetze. Letztlich müsse sich das Internet aber von sich aus durch alle Bereiche der Arbeit der Volksvertreter ziehen. (Stefan Krempl) / (anw)


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Samstag, 21. April 2012

EU-Parlament: Sozialdemokraten wollen ACTA zu Fall bringen

Hannes Swoboda, Vorsitzender der sozialdemokratischen Fraktion im EU-Parlament, und der für ACTA zuständige Berichterstatter, David Martin, plädieren dafür, das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen zurückzuweisen. Er werde seiner Gruppe im Rahmen der kommende Woche anstehenden fraktionsinternen Abstimmung empfehlen, gegen die Ratifizierung des Vertrags zu stimmen, erklärte Swoboda nach einer Anhörung (PDF-Datei) seiner Fraktion am Donnerstag in Brüssel.

Es sei an der Zeit, ACTA zu den Akten zu legen, meinte der Österreicher. Offene Fragen der Pirateriebekämpfung und der angemessenen Vergütung von Kreativen müssten aber trotzdem ernsthaft angegangen und etwa in internationalen Foren wie der Welthandelsorganisation WTO behandelt werden.

Schon zu Beginn der dreistündigen Expertendiskussion hatte der Fraktionschef klar gemacht, dass Fälschungen nicht tolerierbar seien. "Aber wir fürchten, dass ACTA nichts zur Lösung dieses Problems beiträgt", betonte Swoboda weiter. Zu schwer wögen Bedenken, dass die hinter verschlossenen Türen ausgehandelte Übereinkunft zu schwere Sanktionen auch gegen Bürger und zu hohe Auflagen für Internetprovider mit sich bringe.


David Martin, der zuständige Berichterstatter im Handelssausschuss Vergrößern
Bild: Europaparlament Martin, der den Sozialdemokraten angehört, befand ebenfalls, dass letztlich die durch ACTA hervorgerufenen Ängste die parallel geweckten Hoffnungen auf eine bessere internationale Bekämpfung von Rechtsverletzungen überwögen. Er werde daher dem gesamten Parlament nach reiflichem Abwägen empfehlen, das Abkommen nicht zu ratifizieren. Der Labour-Abgeordnete hatte bereits vorige Woche am Erfolg des Vertrags gezweifelt. Seinen offiziellen Bericht will der Schotte Ende April im federführenden Handelsausschuss des Parlaments vorlegen.

Der Präsident der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE), Sergei Stanischew, sprach von "zahlreichen Gründen für die Abgeordneten", ACTA die Zustimmung zu verweigern. Die Übereinkunft sei nicht das richtige Instrument, "um Piraterie zu bekämpfen und geistige Eigentumsrechte zu schützen". Dagegen gelte es, die Demokratie, die Kommunikationsfreiheit und die Sicherung der Privatsphäre um jeden Preis zu verteidigen. Der Bulgare sprach sich auch dagegen aus, die von Brüssel angeforderte Einschätzung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Vereinbarkeit des Vertragstextes mit dem EU-Recht abzuwarten. Hunderttausende Bürger seien gegen das Abkommen auf die Straße gegangen, die Argumente lägen auf dem Tisch. Es bringe daher nichts, die Entscheidung auf unbestimmte Zeit hinauszuzögern.

Zuvor hatten sich Vertreter von Interessensgruppen einen heftigen Schlagabtausch geliefert. "Wir verlieren unsere Wettbewerbskraft", brach Adrian van den Hoven von der Vereinigung Business Europe eine Lanze für ACTA. 50 bis 80 Prozent der Wertschöpfung in Europa beruhten auf immateriellen Gütern, während Handelspartner wie China auf Fälschungen setzten und bei Importen die organisierte Kriminalität vorherrsche. Der Vertrag verbessere international die Zusammenarbeit zwischen Zollbehörden und die Regeln zur Beschlagnahme gefälschter Güter. Vor der Entwicklung eines Schwarzmarkts auch im Internet warnte Johannes Studinger von der Mediengewerkschaft UNI-MEI. ACTA sei ein erster wichtiger Schritt, um Künstler zu stärken und Innovationen zu fördern.

Helienne Lindvall beklagte im Namen einer Vereinigung von Liedtextern, dass man zwar menschliche Werte, nicht aber die Technologie in Frage stellen dürfe. Ihre Rechte als Künstlerin würden als "politischer Fußball" missbraucht, um die Agenda Dritter durchzudrücken. Filesharing, Sharehosting und Piratenseiten hätten sich zu einem Multi-Milliarden-Geschäft entwickelt, dem selbständige Kreative nichts entgegensetzen könnten.

Philippe Aigrain von der Bürgerrechtsorganisation La Quadrature du Net sah in dem Abkommen dagegen eine ernsthafte Bedrohung für die Grundrechte. Das enthaltene Internet-Kapitel öffne die Tür für die Kriminalisierung vieler bestehender rechtmäßiger Online-Dienste und ihrer Nutzer. Gleichzeitig würde die dringend nötige grundlegende Reform des Patent- und Urheberrechts verzögert. Auch für François Pellegrini, einen Computerwissenschaftler aus Bordeaux, verstärkt ACTA nur ein bereits aus dem Ruder gelaufenes System und behindert den Wettbewerb zwischen Ideen.


Schwedische Proteste gegen ACTA Vergrößern Im Namen der Organisation Médicins Sans Frontières monierte Michelle Childs eine weitere "Landnahme" der Rechteinhaber und das Untergraben elementarer Versorgungsstrukturen von Entwicklungsländern. So könnten generische Medikamente etwa schon dann beschlagnahmt werden, wenn ihre Namen denen markenrechtlich geschützter Arzneimittel ähnelten. Nicht zuletzt sprach sich Oliver Süme vom Verband der deutschen Internetwirtschaft eco gegen die vom Vertrag angemahnten "freiwilligen Kooperationsmodelle" zwischen Providern und Rechteinhabern aus, da diese Zugangsanbieter in die Rolle von Hilfssheriffs dränge.

Pedro Velasco Martins bemühte sich als Abgesandter der EU-Kommission, die vorgebrachten Bedenken zu entkräften. "Wir haben sichergestellt, dass ACTA nicht ein Komma der EU-Grundrechtecharta verletzt", unterstrich der Vertreter der Generaldirektion Handel. Der Vertrag sei zwar nicht so konkret wie ein Gesetzestext. Er müsse aber auch nicht etwa von Zollbeamten direkt angewendet werden, sondern bedürfe der Implementierung in der nationalen Gesetzgebung. Dabei seien in der EU keinerlei Änderungen nötig. Es gebe auch keine Hintertüren zur Erweiterung des Abkommens ohne Mitspracherecht des Parlaments. (Stefan Krempl) / (mho)


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