Sonntag, 3. Februar 2013

USA und Mexiko kooperieren im Kampf gegen Handy-Diebstahl

Die USA und Mexiko haben vereinbart, gemeinsam gegen den Diebstahl von Mobiltelefonen und den grenzübergreifenen Handel mit ihnen vorzugehen. Chairman Genachowski, Chef der US-amerikanischen Federal Communication (FCC) Commission, und Hector Olavarría vom mexikanischen Kommunikationsministerium haben vereinbart, die Fortschritte bei der Vorbeugung und Verfolgung von Diebstählen zu beobachten, zu analysieren und die Schlüsse daraus zu ziehen. Als Grundlage dafür soll ein Register dienen, in der gestohlene Mobiltelefone erfasst werden. Seit Ende Oktober können sich US-amerikanische Mobilfunkanbieter daran beteiligen, sie steht auch für mexikanische Anbieter offen.


Olavarría und Genachowski unterzeichnen die Vereinbarung.
Bild:  Secretaría de Comunicaciones y Transportes Mexico Die FCC hatte das Register im April dieses Jahres angekündigt. US-amerikanische und mexikanische Mobilfunkanbieter sollen mit seiner Hilfe Informationen austauschen können und dafür sorgen, dass gestohlene Handys nicht im jeweiligen Ausland in das dortige Netz eingebucht werden können. Sie wollen dadurch Kriminelle davor abschrecken, den Nutzern die Mobiltelefone zu stehlen. Schließlich werde in einem Drittel aller Raubüberfälle ein Mobiltelefon entwendet, in Städten wie New York bei mehr als 40 Prozent, heißt es in einer FCC-Mitteilung. Oft genug verlören die Opfer dabei nicht nur ihren Besitz, sondern würden auch verletzt.

Neben der Datenbank und dem Informationsaustausch unter den Providern sieht die Initiative der beiden Staaten auch vor, dass Smartphones und Tablets mit Funktionen versehen werden, die es den Nutzern ermöglichen, ihre Geräte und persönlichen Daten einfach und effizient zu sichern. Die Bürger sollen durch eine Kampagne darüber informiert werden, wie sie ihre Geräte besser sichern, Anwendungen einrichten, mit denen sie ihren Aufenthaltsort bestimmen können und dadurch den Wert ihres Geräts für Diebe entscheidend mindern können. (anw)


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